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k.A.

Volkskrankheit Kopfweh: Mehrheit meistert Leiden selbst

Die aktuelle Therapieleitlinie der DMKG, der DGN, der ÖKSG und der SKG empfiehlt die fixe Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein (Thomapyrin®) als eine Therapie der ersten Wahl bei Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp.

Wie auch ein neuer Bericht der WHO bestätigt, leidet mindestens die Hälfte aller Menschen weltweit an Migräne und/oder Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Die Mehrheit therapiert ihre Beschwerden selbst, ohne einen Arzt aufzusuchen. Bislang wurden das Thema Kopfschmerzen und auch die Selbstmedikation von der Wissenschaft etwas vernachlässigt. Die aktuellen Empfehlungen zur Selbstmedikation bei Migräne und Spannungskopfschmerz der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen Kopfwehgesellschaft (SKG) sind daher von besonderer Bedeutung.
Univ.-Prof. Dr. Gunther Haag, Chefarzt an der Michael-Balint-Klinik in Königsfeld im Schwarzwald, unter dessen Federführung die Therapieempfehlungen entwickelt wurden, dazu: „Im Sinne des effizienten Krankheitsmanagements unterstütze ich die Selbstmedikation als adäquate Behandlungsform. Wichtig ist allerdings die Abklärung, dass es sich bei den Beschwerden um primäre Kopfschmerzen handelt und keine gesundheitsgefährdenden Ursachen hinter dem Leiden stehen.“ (siehe Kasten 2)
Der Kopfschmerzexperte hält fest: „Gerade weil so viele Menschen zur Selbstmedikation greifen, war es so wichtig, das Thema aufzugreifen und wissenschaftlich fundierte Therapieleitlinien herauszubringen. Wir haben daher alle verfügbaren kontrollierten, randomisierten und doppelblinden Studien zu diesem Thema herangezogen und nach strengen Kriterien ausgewertet. Das Ergebnis liegt nun in Form unserer evidenzbasierten Empfehlungen vor.“

Dreierkombination (Thomapyrin®) nützt Synergien
Die Leitlinien sprechen eine klare Sprache: Auf Grund der überaus effektiven Wirksamkeit empfehlen die Autoren die fixe Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein als eine hervorgehobene Therapie der ersten Wahl. Der Grund: Vergleichsstudien zeigten, dass die Dreierkombination wirksamer ist als die Monosubstanzen oder eine Zweierkombination aus ASS und Paracetamol. Darüber hinaus wurde die Verträglichkeit des Medikaments als sehr gut bewertet.
Prof. Haag dazu: „Die Stärke der Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein liegt darin, dass ihre Wirkung mindestens 15 Minuten früher einsetzt als bei den anderen geprüften Wirkstoffen oder Wirkstoffkombinationen. Das ist für Patienten natürlich wesentlich, denn gerade bei Migräne kommt es ganz besonders auf den richtigen Zeitpunkt der Einnahme eines Schmerzmittels an und darauf, dass der Schmerz möglichst rasch reduziert wird.“
Die Stärke der Dreierkombination gründet sich auf der Synergie der drei Substanzen: Das Koffein beeinflusst die Wirksamkeit der anderen beiden Arzneistoffe überaus positiv, da es den Wirkeintritt der Acetylsalicylsäure und des Paracetamols beschleunigt, deren Wirkung verstärkt und im Anschluss dafür sorgt, dass der Therapieeffekt lange auf hohem Niveau anhält. Zusätzlich wirkt Koffein analgetisch.

Reizveränderungen können Migräne triggern
Welche Faktoren Kopfschmerzen oder Migräne auslösen, ist bis dato nicht restlos geklärt. Zu den gesicherten Ursachen gehört jedoch die Veränderung des Reizniveaus in Situationen, die der Migräneattacke vorausgehen. Prof. Haag erläutert: „Menschen mit der Veranlagung zur Migräne reagieren sehr empfindlich auf Reizveränderungen. Ein Beispiel dafür sind Migräneanfälle, die nach einer Periode mit hoher Stressbelastung auftreten, wenn die Anspannung abflaut und die Entspannungsphase beginnt. Auch Schwankungen des Hormonspiegels, die bei Frauen bedingt durch eine Schwangerschaft oder den Menstruationszyklus eintreten, können eine Attacke auslösen. Weitere auslösende Faktoren können Veränderungen des Luftdrucks oder des Wetters sein.“ Der Kopfschmerzexperte rät seinen Patienten daher, sich selbst und ihre Kopfschmerzen genau zu beobachten und so herauszufinden, welche die auslösenden Faktoren für die jeweiligen Kopfschmerzen sind und welche Therapie wann am effizientesten wirkt. Prof. Haag hält fest: „Ich rate allen Patienten, ihr eigener Kopfschmerzexperte zu sein und zu lernen, wie sie am besten mit ihrem Leiden umgehen sollen. Das hilft dabei, eine möglichst gute Lebensqualität zu erhalten.“

  

Kasten 1
Thomapyrin® Kopfweh-Services

Schmerztagebuch
Auch Thomapyrin® möchte Kopfschmerzpatienten auf dem Weg, der eigene Kopfschmerzexperte zu werden, umfassend unterstützen. Frau Mag. Theresa Hinteregger-Smoly, Produktmanagerin von Thomapyrin® Österreich, erklärt: „Wir wollen den Patienten die Möglichkeit geben, ihre Krankheit optimal zu managen. Da dazu neben der geeigneten Therapie auch Selbstbeobachtung nötig ist, stellen wir auf www.thomapyrin.at eine Reihe von Services zur Verfügung. Ein bewährtes Tool ist das Schmerztagebuch, das Patienten helfen soll, sich selbst und die Kopfschmerzen besser kennen lernen und managen zu können.“

Thomapyrin® Wetter-Warnservice
Ein brandneues Service ist der Thomapyrin® Wetterwarndienst. Da Wetterumschwünge bzw. Föhn Trigger für Kopfschmerz vom Spannungstyp und Migräne darstellen, wurde von Thomapyrin® gemeinsam mit Meteorologen und Ärzten das Thomapyrin® Wetter-Warnservice entwickelt. Damit soll es Patienten ermöglicht werden, rasch auf die veränderte Wettersituation zu reagieren und so rechtzeitig vorsorgen zu können. Interessierte können sich unter www.thomapyrin.at registrieren und erhalten ca. 9 Stunden im Voraus per SMS die Nachricht, dass ein Wetterumschwung, der Kopfschmerzen auslösen könnte, bevorsteht. Der Patient kann dann rechtzeitig Vorkehrungen treffen und auf diese Weise der Migräneattacke entgehen.
Das Thomapyrin® Wetter-Warnservice ist seit Ende Mai in einem Testbetrieb online und für die ersten 250 Interessenten offen. Mag. Hinteregger-Smoly dazu: „Wir planen das Service nach der Evaluierung der Ergebnisse ab Jänner 2012 fix auf unserer Website zu implementieren.“

 

Kasten 2
Grundsätzlich können die primären Kopfschmerzerkrankungen Migräne mit und ohne Aura und der episodische Kopfschmerz vom Spannungstyp mit oder ohne Assoziation der perikranialen Schmerzempfindlichkeit vom Patienten selbst behandelt werden. Ein Arztbesuch ist aber dann unbedingt notwendig, wenn

• Kopfschmerzen an mehr als zehn Tagen pro Monat auftreten.
• Kopfschmerzen mit weiteren Symptomen wie Lähmungen, Gefühls-, Seh-, und Gleichgewichtsstörungen, Augentränen oder starkem Schwindel     einhergehen. Auch solche Kopfschmerzen sind im Allgemeinen durchaus harmlos, doch sollte eine genaue ärztliche Abklärung erfolgen.
• Kopfschmerzen mit psychischen Veränderungen wie Störungen der Orientierung zu Zeit, Ort und Person einhergehen.
• Kopfschmerzen erstmals im Alter von über 40 Jahren auftreten.
• Kopfschmerzen in ihrer Intensität, Dauer und/oder Lokalisation unüblich sind.
• Kopfschmerzen erstmals während oder nach körperlicher Anstrengung auftreten und/oder sehr stark sind und in den Nacken ausstrahlen.
• Kopfschmerzen von hohem Fieber begleitet sind.
• Kopfschmerzen nach einer Kopfverletzung, z.B. einem Sturz, auftreten.
• Kopfschmerzen trotz Behandlung an Häufigkeit, Stärke und Dauer zunehmen.
• Kopfschmerzen zusammen mit einem epileptischen Anfall und Bewusstlosigkeit auftreten.
• Kopfschmerzen nicht mehr auf die bisher wirksamen Medikamente ansprechen.

Im Zweifelsfall ist immer ein Arztbesuch anzuraten.


Information:
Arzneimittel: Thomapyrin® Tabletten zu 30 und 60 Stück, Brausetabletten zu 20 Stück
Unverbindlich festgesetzte Höchstpreise:
6,15 Euro 30 Stück-Packung
10,30 Euro 60 Stück-Packung
9,55 Euro 20 Stück-Brausetabletten
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt und Apotheker.
Thomapyrin: www.thomapyrin.at


Rückfragehinweis:
Fischill PR
Kochgasse 4, 1080 Wien
Tel.: +43/1/408 68 24
Fax: +43/1/408 68 24-14
Website: www.fischill.at
e-mail: office@fischill.at


 

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