Interdisziplinäre Fortbildung in der Neuroradiologie
Die Österreichischen Gesellschaft für Neuroradiologie (ÖGNR) lädt zur 19. Jahrestagung von 17. bis 19.11.2011 in Klosterneuburg
Schlaganfälle, Gefäßfehlbildungen, aber auch Erkrankungen des Zentralen Nervensystems und Durchblutungsstörungen des Rückenmarks sind eine große Herausforderung für unser Gesundheitssystem. Die gezielte rasche und verlässliche Abklärung dieser und anderer zerebrovaskulärer Erkrankungen stellt somit einen wesentlichen ersten Therapieschritt dar. Die reibungslose Diagnose erfordert laufenden wissenschaftlichen Austausch innerhalb der verschiedenen Fachdisziplinen, wie zum Beispiel der Neurochirurgie, der Neurologie, der Psychiatrie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Kieferchirurgie, der Orthopädie, der Ophthalmologie, sowie der Neuropädiatrie.
Bessere Diagnose, raschere Therapie: optimale Ergebnisse für Patienten
Bedingt durch die immer besser werdenden Diagnosemöglichkeiten ist es gelungen, auch in der Therapie große Fortschritte zu erzielen. Vor allem im Bereich der neuroanatomischen Darstellungen, wie auch der funktionellen Untersuchungen am lebenden Gehirn und am Rückenmark, konnte eine erhebliche Qualitätssteigerung erreicht werden. Diese Verfahren ermöglichen eine verbesserte interdisziplinäre Zusammenarbeit und schlagen sich in der Praxis zum Wohle des Patienten nieder, da Diagnosen rascher erstellt und die entscheidenden Therapien schneller eingeleitet werden können.
19. Jahrestagung im Zeichen der interdisziplinären Fortbildung
Um mit den neuesten Erkenntnissen und Forschungsergebnissen Schritt halten zu können, ist laufende ärztlich fundierte Weiterbildung unerlässlich. Die Österreichische Gesellschaft für Neuroradiologie (ÖGNR) rückt diesen Ansatz auch ins Zentrum ihrer 19. Jahrestagung, die vom 17. bis 19. November 2011 im Stift Klosterneuburg bei Wien abgehalten wird. „Dabei werden wir uns verstärkt den Erkrankungen der intrakraniellen Gefäßabschnitte, der Physiologie und der Veränderung der Liquorzirkulation zuwenden“, erklärt Prim. Univ. Prof. Dr. Christian Nasel, Vorstand der Abteilung für Radiodiagnostik am Landesklinikum Tulln, der als Vorstandsmitglied der ÖGNR auch Tagungspräsident ist. Prof. Nasel weiter: „Das Fortbildungsprogramm unserer dreitägigen Veranstaltung spiegelt die Breite unseres Faches wider: Neuroradiologische Notfälle, diagnostisch und therapeutisch, spielen in der täglichen Arbeit eine wichtige Rolle. Hier werden wir Basiswissen vermitteln, aber auch die neuen therapeutischen und diagnostischen Konzepte diskutieren.“
Arthur-Schüller-Preis der ÖGNR
Da die Förderung der Wissenschaften auf dem Gebiet der Neuroradiologie zu den Kernanliegen der Österreichischen Gesellschaft für Neuroradiologie (ÖGNR) gehört, verleiht die Gesellschaft jährlich den Arthur-Schüller-Preis an Erstautoren mit Berufssitz in Österreich. Der Preis zeichnet hervorragende wissenschaftliche Publikationen in deutscher oder englischer Sprache aus, die zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Clinical Neuroradiology“ angenommen oder bereits veröffentlich wurden.
Der Preis wird im Rahmen der 19. Jahrestagung der ÖGNR in Klosterneuburg verliehen.
Weiterführende Informationen:
www.oegnr.at
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