Migräne und Spannungskopfschmerz: jahrelange stumme Begleiter?
Schnelle Hilfe verspricht eine Kombinationstherapie mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein
„Es beginnt mit pochenden pulsierenden Schmerzen, die meist halbseitig auftreten und mich 2 bis 3 Tage lahmlegen“, erläutert die 37-jährige Anna K. Ihr Leiden ist eine Form von Migräne, die von Übelkeit und Erbrechen wie extremer Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet wird. Weiterarbeiten ist der Betriebswirtin dann nicht möglich.
Migräne: Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung betroffen
In Österreich leiden rund 15 Prozent der Menschen an Migräne. Frauen sind dreimal häufiger davon betroffen als Männer, weshalb ein Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt vermutet wird. Eine Migräneattacke kündigt sich häufig durch Symptome wie extreme Müdigkeit, Hyperaktivität, Heißhunger oder, wie bei 10 bis 15 Prozent der Betroffenen, durch die sogenannte Aura an. Vorübergehend können auch Sehstörungen (Flimmern, Schlieren, Linien, Gesichtsfeldausfälle), Kribbeln an Armen und Beinen und im Extremfall sogar leichte Sprachstörungen im Vorfeld der Migräne auftreten.
Mit dem Abklingen dieser Symptome, die normalerweise ca. eine Stunde lang anhalten, setzt der Kopfschmerz ein. Prof.Dr.med.Dipl.Psych Gunther Haag von der Michael-Balint Klinik in Königsfeld, Deutschland, erklärt anlässlich der 10. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie in Wien: „ Die Häufigkeit von Migräneattacken ist von PatientIn zu PatientIn unterschiedlich, meist treten sie ein- bis sechsmal im Monat auf. Sie machen sich durch starke, pochende und hämmernde Schmerzen bemerkbar, die meist nur auf einer Seite des Kopfes auftreten und bis zu 72 Stunden anhalten können. Die Betroffenen werden nicht nur durch den Schmerz stark eingeschränkt, sie leiden zusätzlich sehr häufig auch unter starker Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen.“ Der Kopfschmerzexperte und ehemalige Präsident der DMKG führt weiter aus: „Neueren Erkenntnissen zu Folge werden Nervenfasern, die an der Schmerzverarbeitung im Gehirn beteiligt sind, vor allem durch entzündliche Prozesse, die nicht bakteriell oder viral bedingt sind, gereizt. Diese Reizung wird als Migräneschmerz empfunden.“
Spannungskopfschmerz quält 70 Prozent
Kopfschmerz vom Spannungstyp, verkürzt Spannungskopfschmerz genannt, tritt häufiger als Migräne auf: In Österreich sind ca. 3 Millionen Menschen davon betroffen, Frauen etwas häufiger als Männer. Spannungskopfschmerzen äußern sich als dumpfer und drückender Schmerz, der beidseitig des Kopfes auftreten und mehrere Stunden bis Tage anhalten kann. Häufig treten bei ein- und demselben Patienten Migräne und Spannungskopfschmerzen in Kombination auf.
Stummer Begleiter Kopfschmerz
Lediglich zwei Prozent der Bevölkerung bleiben von Kopfschmerzen gänzlich verschont. Halten die Kopfschmerzen mehr als 15 Tage pro Monat an, spricht man von chronischem Kopfschmerz. Die betroffenen Patienten leiden auch darunter, dass ihre Krankheit von der Außenwelt häufig unterschätzt wird und sie selbst als „Drückeberger“, überempfindlich oder hysterisch diskriminiert werden. Um diesen Vorurteilen entgegen zu wirken, verschweigen viele Patienten ihre Situation und quälen sich im Verborgenen. In vielen Fällen behandeln sie sowohl den Spannungskopfschmerz als auch die Migräne selbst und verzichten auf den Besuch beim Arzt. Mit der Zeit lernen sie, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen an dem sie mit der Therapie ihrer Wahl beginnen müssen, um den Kopfschmerz effizient zu behandeln.
Therapieempfehlungen belegen hervorragende Wirkung der Kombinationstherapie
Etwa 90 Prozent der Menschen mit Kopfschmerz leiden von Zeit zu Zeit an Migräne und/oder Spannungskopfschmerz. Anlässlich einer Tagung der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG), die am 16. März in Wien stattfand, wurde daher auf diese beiden Erkrankungen großes Augenmerk gelegt. Bei der Betrachtung des Themas spielte natürlich auch der Aspekt der Therapie eine große Rolle. Besonderen Erfolg verspricht man sich in der Kopfschmerztherapie aus Ärzte- aber auch aus Patientensicht von den sogenannten Kombinationstherapien.
Die deutschen, österreichischen und schweizerischen Kopfschmerzgesellschaften (DMKG, ÖKSG, SKG) sowie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) haben evidenzbasierte Empfehlungen zur Selbstmedikation bei Migräne und Spannungskopfschmerz herausgegeben. Diese Leitlinie. die unter der Leitung von Prof.Dr.med.Dipl.Psych Gunther Haag von der Michael-Balint Klinik in Königsfeld, Deutschland, erstellt wurde, bewertete die Wirkweise verschiedener nicht rezeptpflichtiger Substanzen. Hierbei wurde aufgrund der eindeutigen Studienlage die Wirksamkeit der Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein (Handelsname: Thomapyrin® - rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) besonders hervorgehoben. Diese wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend. Durch das Coffein wird die Wirkung der Acetylsalicylsäure und des Paracetamols nochmals verstärkt und der Wirkeintritt beschleunigt. Immer wieder geäußerte Befürchtungen, dass der Inhaltstoff Coffein eine Abhängigkeit vom Medikament bewirken könnte, sind zu relativieren: In einer Thomapyrin®-Tablette ist nur etwa soviel Coffein wie in einem einfachen Espresso enthalten. Prof. Haag dazu: „Die relativ vielen zur Dreierkombination vorliegenden Studien belegen eindeutig, dass diese Dreierkombination Mittel der ersten Wahl bei der Behandlung von Spannungskopfschmerz und Migräne ist und dadurch Lebensqualität sowie Produktivität der Betroffenen verbessert werden und die Hilflosigkeit gegenüber dem Schmerz vermindert werden kann .
Arzneimittel: Thomapyrin® Tabletten zu 30 und 60 Stück, Brausetabletten zu 20 Stück
Unverbindlich festgesetzte Höchstpreise:
6,15 Euro 30 Stück-Packung
10,30 Euro 60 Stück-Packung
9,55 Euro 20 Stück-Brausetabletten
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt und Apotheker.
Adressen:
Thomapyrin: www.thomapyrin.at
Österreichische Kopfschmerzgesellschaft: www.oeksg.at
International Headache Society: www.ihs-headache.org
http://ihs-classification.org/de/02_klassifikation/02_teil1/02.03.00_tension.html
Rückfragehinweis:
Fischill PR
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Fax: +43/1/408 68 24-14
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e-mail: office@fischill.at
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Studien der deutschen, österreichischen und schweizerischen Kopfschmerzgesellschaften belegen, dass bei Migräne und Spannungskopfschmerz eine Selbstmedikation mit einer Dreierkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein hochwirksam ist.*)
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*) Dieses Medikament ist rezeptfrei in allen österreichischen Apotheken unter dem Handelsnamen Thomapyrin® erhältlich.
www.thomapyrin.at

