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k.A.

Patientenorientierte osteologische Forschung aus Gumpendorf auf internationalem Parkett

Beim jährlichen Kongress der ASBMR (American Society for Bone and Mineral Research) in Kalifornien punkteten Österreichs Forscher erneut

Bereits im Vorjahr machte Österreich international auf sich aufmerksam, als beim jährlichen Kongress der amerikanischen Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel (ASBMR) Dr. Janina Patsch, aus der Forschungsgruppe um Prof. Resch und Prof.Pietschmann als erste österreichische Humanmedizinerin einen der höchsten Nachwuchspreise auf dem Gebiet des Knochen und Mineralstoffwechsels, den Young Investigator Award, verliehen bekam.

Auch in diesem Jahr waren Wissenschafter und Wissenschafterinnen aus der Österreichischen Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel (ÖGKM) vorne mit dabei. Wiederum war es Janina Patsch, die einen Travel Award und eine Präsentation ihrer Studie, in diesem Jahr aus ihrer neuen Forschungsstätte in San Francisco, erwarb.

Zwei oral presentations mit den Titeln „PTH 1-84 accelerates fracture healing in pubic bones of elderly osteoporotic women“ von Univ. Prof. Dr. Gerold Holzer (Medizinische Universität Wien, Universitätsklinik für Orthopädie) und „Increase of serum P1NP is associated with trabecular microstructural improvement in patients on teriparatide pretreated with alendronate“ von Frau Univ. Doz. Dr. Astrid Fahrleitner-Pammer (Medizinische Universität Graz, Abt. für Endokrinologie und Nuklearmedizin) sowie eine Studie vom Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie wurden in die Plenary Poster Session gewählt.

Ebenso wie zwei Studien von OA Dr. Christian Muschitz von der Gruppe VINforce Barmherzige Schwestern Wien-Gumpendorf mit den Titeln „Teriparatide and Antiresorptive Combination Treatment subsequent to 9 Months of Teriparatide Monotherapy“ und „The discriminatory capacity of Clinical Risk Factors and BMD measurements at different skeletal sites for detecting patients with vertebral fractures”, auch diese wurden in die Plenary Poster Session gewählt und unter die besten der Welt gereiht.
Die Arbeiten der österreichischen Forscher befinden sich damit auf Augenhöhe mit jenen von sehr bekannten Universitäten weltweit.

Eine der beiden prämierten Arbeiten der VINforce Studiengruppe Barmherzige Schwestern Wien-Gumpendorf ist eine diagnostische Studie mit über 600 unbehandelten Patientinnen und Patienten zur Evaluierung des Risikos für Wirbelkörperfrakturen, bei der zweiten Arbeit handelte es sich um eine prospektive Phase IV Studie zu einer speziellen und sehr innovativen Medikamentenkombination, an der 130 Patientinnen mit schwerer Osteoporose, teilweise aus Wien-Gumpendorf, teilnahmen.

Beide Arbeiten wurden von OA Dr. Muschitz vorgetragen. Dr. Roland Kocijan und Dr. Judith Haschka präsentierten stellvertretend für die gesamte Studiengruppe zusätzlich noch vier weitere Arbeiten zu den Themen Osteogenesis imperfecta, männliche schwere Osteoporose, Anorexie sowie Knochenbiopsie-Strukturparamenter bei Frauen und Männern mit Osteoporose, die ebenfalls für viel Diskussionsstoff unter den zahlreichen Interessenten sorgten.

Prim. Univ. Prof. Dr. Resch, Präsident der ÖGKM und der VINforce ist stolz auf die Erfolge der Kollegen und Kolleginnen: „In Sachen Osteologie kann sich Österreich sehen lassen. Erneut haben wir gezeigt, dass wir Forschung auf einem internationalen Top-Niveau betreiben – Forschung, die letztlich unseren Patienten und Patientinnen zugute kommt.“

Über die VINforce Barmherzige Schwestern Wien-Gumpendorf
Der gemeinnützige Verein VINforce (Institut für Osteoporoseforschung, -Diagnostik und –Therapie) am KH der Barmherzigen Schwesterm Wien, II. Med. Abteilung unter der Leitung von Prim. Univ. Prof. Dr. Resch und OA Dr. Christian Muschitz führt klinische Studien zur Erforschung neuer Diagnostikmethoden, Therapien und Medikamente durch.

Das junge und motivierte Team evaluiert die Daten der eigenen Patienten und Patientinnen, publiziert in Fachjournalen und referiert auf nationalen bzw. internationalen Vorträgen und Kongressen.

Über das Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie
Das höchste Level der wissenschaftlichen Exzellenz durch Grundlagenforschung und klinische Forschung auf dem Gebiet der Osteologie zu erreichen – diesem Ziel hat sich das Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie am Hanusch Krankenhaus Wien und Unfallkrankenhaus Meidling, kurz LBI Osteologie, verschrieben. Das 1991 entstandene Institut orientiert sich stark multidisziplinär und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Klaushofer.

Über die ÖGKM
Die Österreichische Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel wurde gegründet, um die Förderung der experimentellen und klinischen Forschung, Lehre und Praxis auf dem Gebiet des Knochens und Mineralstoffwechsels zu fördern. Ihr Ziel ist außerdem die Unterstützung der fachlichen und kollegialen Zusammenarbeit zwischen NaturwissenschafterInnen, HumanmedizinerInnen und Veterinär-medizinerInnen in Wissenschaft und ärztlicher Praxis sowie die entsprechende Vertretung aller auf dem Gebiet des Knochen und Mineralstoffwechsels tätiger österreichischer WissenschafterInnen gegenüber dem Ausland.

 


Rückfragehinweis:
Fischill PR
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